Antworten auf die meistgestellten Fragen zur Flüchtlingshilfe

Brigitta Schüttler antwortet auf die Fragen, die zum Thema Flüchtlingshilfe in unserer Gemeinde immer wieder gestellt werden:

Wie oft finden Treffen statt und wer ist dabei?

Montags von 16-18 Uhr sind immer 2 Leute am Ochsenkamp in der Flüchtlingsunterlunft.

Gisela Vacula, Bernd Fallbrügge, Nabil Alchanaa, Petra Heinzelmann, Saba und Sam Alkhori und ich.
Wir füllen Anträge aus, beraten, trinken Kaffe und unterhalten uns.
Dort arbeiten wir mit der ev. freien Gemeinde Grundschöttel zusammen, die sich dort von der Stadt eine Wohnung hat geben lassen. Sie wollten vor Ort sein.

Jeden Mittwoch von 11-13 Uhr ist Sprachkurs im Pfarrsaal. Dieser ist für Flüchtlinge, die noch nicht anerkannt sind und keinen Sprachkurs bekommen.

Alle 2 Wochen freitags ist im ehemaligen Bürgertreff ein Café, Kicka. Ein sehr beliebter Treffpunkt für unsere neuen Mitbürger und Altwetteraner. Es gibt Waffeln, Kuchen und Herzhaftes. Bei schönem Wetter sitzten wir draußen.

Was wird getan?

Wir helfen bei der sehr mühseligen Suche nach Wohnungen.
Wir organisieren und begleiten Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte.
Wir helfen bei Behördenschreiben, Besuche beim Jobcenter, Sozialamt und der Ausländerbehörde Schwelm.

Wer ist dabei?

Das Flüchtlingsteam besteht aus:

Maria Imhäuser
Bernd Fallbrügge
Gisela Vacula
Petra Heinzelmann
Brigitta Schüttler

Im Deutschkurs arbeiten 2 weitere Gemeindemitglieder.
Beim Kicka, Café am Oberberger Weg, sind wir zu 5-6 Frauen aus der Gemeinde.

Mit wem sind wir vernetzt?

Ev. freie Gemeinde Grundschöttel, Baptisten
Christuskirche, Grundschöttel
Dorfkiche Volmarstein
Stadt Wetter, Sozialamt ind Jugendamt
Jobcenter
BAMF
Ausländerbehörde Schwelm

Werden Helfer geschult?

Helfer werden geschult von der Caritas und von der Stadt Wetter. Die Schulungen sind kostenfrei.

Was kosten die Flüchtlinge die Gemeinde?

Spenden bekommen wir von 2 Privatpersonen, die nicht genannt werden wollen und NICHT zur Gemeinde gehören. Das sind 50 € im Monat.
Die Plätzchenaktion im Dezember war auch sehr erfolgreich.
Wir brauchen dringend mehr Geld.

Aus welchen Ländern kommen die Geflüchteten?

Syrien/Libanon/Irak/Iran/Ägypten/Eritrea/Nigeria/Türkei.

Bleiben sie für immer?

Viele möchten für immer bleiben.
Einige werden leider abgeschoben.

Welche Religonen gibt es unter den Geflüchteten, die von uns betreut werden?

Katholisch,die meisten Syrer,
muslimisch,koptisch,orthodox,aramäisch.

Eine Herzliche Einladung an ALLE, die sich engagieren möchten.

Wir würden uns über jeden fleißigen Helfer freuen.

Gemeindeforum im Biergarten

Irgendwer ist auf die Idee gekommen, also trafen wir uns im Biergarten. Obwohl nicht  viele neue Gesichter gekommen waren, war es doch eine wertvolle Erfahrung. Es beginnt mit einer ganz anderen Atmosphäre. Ana, die Eigentümerin des Wengerner Hofes, begrüßte uns freundlich. Sie und ihr Personal sorgten dafür, dass es uns an nichts fehlte. Bei gutem Wetter konnten wir an frischer Luft sitzen, Kerzen auf den Tischen und Pizza und Nudeln und frische Brötchen mit Kräuterbutter vor der Nase. Da beginnt die Sitzung eben nicht mit einer Tagesordnung. Die Gespräche gingen von Mensch zu Mensch und drehten sich zwar in der Regel um die Themen des Gemeindeforums, aber eben nicht nur.

Irgendwann sprach Frau M. Hansknecht den Pfarreientwicklungsprozess an, indem sie sich an alle wandte. Wir ließen uns informieren, stellten Fragen, tauschten Eindrücke aus und waren so wieder beim Thema.
Sicher haben wir uns nicht so lange mit einer sonst üblichen Tagesordnung beschäftigt, aber wir gingen am Ende motivierter auseinander. Wir fühlten uns nicht so erschöpft wie sonst. Verabredet haben wir uns neu mit einigen Absprachen.

Eine Sitzung des Gemeindeforums kann eine bereichernde Erfahrung sein.

Wenn Sie wissen wollen, wie es weitergeht, sollten Sie unbedingt beim nächsten Mal dabei sein! -> Ort und Zeit werden anschaulich bekannt gegeben.

Hier noch ein paar weiterführende Links zu den Themen:

Pfarreientwicklungsprozess

neues Ehrenamt

Willow Creek

„Wie sieben Begriffe die Kirche verändern.“ Ein Artikel über unseren Pfarreientwicklungsprozess auf futur2

Sehen – Neues vom PEP und Gemeindeforum vor der Sommerpause

Weg im WaldDie Phase des Sehens ist beendet. Die Arbeitskreise des PEP (Pfarreientwicklungsprozess) treffen sich zu einer abschließenden Sitzung am 7. Juni 2017 ab 19.00 Uhr im Gemeindesaal An der Windecke.

Eine Idee der Arbeitsgruppe Pastoral wird das Gemeindeforum bereits mit seiner Sitzung vor der Sommerpause umsetzen: man trifft sich öffentlich im Restaurant Wengeraner Hof in Wengern am 13. Juni 2017 ab 19.30 Uhr.

Offene Gartenpforte-EN am 14. Mai 2017

Unser Garten an der Köhlerstraße ist noch nicht soweit, dass man ihn der Öffentlichkeit präsentieren könnte, aber bei gutem Wetter können Sie sich hier schon mal umsehen:

Am kommenden Sonntag, den 14. Mai 2017 öffnen 8 Gartenbesitzer der Aktion Offene Gartenpforte-EN ihre Pforten von insgesamt 15 teilnehmenden Gärten. Das Gebiet erstreckt sich von Hattingen an der Ruhr bis nach Kierspe (beginnendes Sauerland). So werden sicherlich unterschiedliche Stadien der Blüte zu sehen sein, Im Garten Gebhardt in Kierspe haben jetzt die zahlreichen Tulpen […]

über Offene Gartenpforte im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis — BeetSchwestern

Infobrief Katechese

Der Link zum Infobrief Katechese des Bistum Essen, den jeder Interessierte abonnieren kann.

Gemeinsame Erlebnisse in der Firmvorbereitung lassen den Glauben doppelt erfahrbar werden.
Biblische Texte erschließen sich einem nicht immer. Mit dem sehr empfehlenswerten Zugang des Bibliologs kommen jedoch meist ganz neue Perspektiven in den Blick. Mit dem DKV gibt es eine „Schnupper­veranstaltung“ und im September dann einen Grundkurs zum Erlernen der Methode.
Das Glaubenszeugnis gewinnt in Katechese und Gottesdienst immer mehr an Bedeutung. Aber es ist für uns oft noch ungewohnt. Wer sich an das Thema heran tasten möchte, ist herzlich zu einem Kurs glaubenMITteilen eingeladen. Viele Anregungen rund um das Glaubenszeugnis finden sich auch auf der Projektseite. Eine Wahl hat man immer. Darum geht es auch beim Diözesanevent für Firmandinnen und Firmanden im Essener Dom
Mit herzlichen Grüßen in der Osterzeit.
Nicolaus Klimek